World Clean up day und keiner geht hin

Friday for future, Greta Thunberg, Klimawandel, Gletscherschmelze, Plastikverschmutzung, Energiewende, Kohleausstieg, Umweltschutzthemen sind gerade in aller Munde, ein regelrechter Hype ist entstanden. Hundertausende demonstrieren in Deutschland.
Und auch wir wollten unseren Schatz den Hufeisensee am Ende der Hauptsaison ein wenig putzen, damit er im Winterschlaf müllarm bis zum nächsten Sommer schlummern kann.
Das passt gut zum World Clean Up Day und wir haben an diesem Tag dazu eingeladen. Das ging unheimlich viral. 15000 Menschen sahen das über 850 interessierte es und über 50 Leute meldeten sich an, davon schrieben und 10 Leute direkt an. Dazu kam eine Gruppe von Dell und Geocasher die ein Event noch parallel dazu organisierten.
Das große Interesse überraschte uns sehr und freute uns gleichzeitig. Dazu bot, der Golfverein und die Procurand Seniorenresidenz Ihre Hilfe bei der Müllentsorgung an. Herzlichen Dank dafür.
Doch dann kam alles anders.
Erst sagten die ersten ab, dann sagten die nächsten, sie gingen lieber zur Demo in Halle oder Leipzig, die dritten wollten die Route ändern usw. am Ende waren wir zu zweit.
Also einmal mit dem Rad rechts und einer links rum.
Auffällig war dabei, das eigentlich alles frei war von Müll war.
Der Veranstalter des Iron Race am Wochenende vorher hat gründlich nachgelesen und zwei Influenzer waren vier Wochen vorscher auch schon unterwegs (vielleicht machen wir das mal am Saisonende zusammen) so wurden es nur ein ganzer 240l Müllsack die wir schon etwas mühsam zusammenklaubten.
Es ist mal wieder ein unschöner Beweis, wie Wollen und Tun auseinanderfallen können. Im Kleinen vor Ort und im Großen der Politik.
Daher bleibt immer wieder nur zu Erinnern, zu mahnen, aufzurufen, nicht zu nur reden, sondern auch zu tun, ganz Gretalike. Es ist einfach nötig und jeder kann zu Hause damit anfangen oder bei seinem Einkaufsverhalten und Produktauswahl.

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