kein Baubeginn beim Rettungszentrum der Wasserwacht – Fördermittel fehlen wohl – mangelnde Offenheit und intransparente Finanzierung

Wir haben uns gefreut, das die Wasserwacht Halle sich ein Rettungszentrum am Hufeisensee bauen will und darf.
Baubeginn sollte bereits letztes Jahr im Herbst sein, doch bis heute ist nichts geschehen. Kein Grundsteinlegung, nur der Bauplatz ist vorbereitet.
Es gab wieder Geschrei von Umweltschützern ohne das tatsächlich etwas relevantes passiert ist in Hinsich auf eine Schädigung von Uferbereichen.
Bis heute ist nichts weiter passiert.
Wir haben die Stadt angeschrieben, die Wasserwacht und auch einmal herumgefragt. Offizielle Antworten haben wir keine erhalten.
Bei unserem Interview mit dem Vorsitzenden der Wasserwacht Dr. Sven Thomas haben wir einerseits nachgefragt was er von dem Standort hält, denn wir halten diesen für mehr als ungünstig und andererseits auch auch nach der Finanzierung, denn wir wissen, das der Wasserwacht das Geld nicht aus den Taschen fällt, es jedoch schade wäre, wenn das Gebäude nicht betrieben und letztendlich gehalten werden kann.
Dabei wurde einerseits zugegeben, das es auf Kante genäht ist, wie bei vielen Projekten von gemeinnützigen Vereinen und andererseits auch auf Fördermittel zurückgegriffen wird, jedoch auch die Kreditgeber wie die Saalesparkasse die Finanzierung geprüft hätten und nach Aussage von Herrn Thomas für in Ordnung befunden hätten.
Bei den zu erwartenden Betriebskosten wurde ausweichend geantwortet, nach dem Motto, wenn wir es erstmal haben, wird sich schon ein Weg finden, wie wir es finanzieren. Schon jetzt hat sich die Wasserwacht erheblich kommerzialisiert um ihre Kosten zu decken. Da soll noch mehr gemacht werden ist der Plan. Inwieweit das tatsächlich möglich ist, entzieht sich unserer Kenntnis. Auf unsere Nachfrage, wie denn der Haushaltsplan des Vereins aussieht, wurde uns geantwortet das ginge uns nichts an.
Transparenz über ein mit vielen öffentlichen Mitteln gepäppelten Verein sieht anders aus. Etwas Ehrlichkeit und Offenheit steht einem Verein ganz gut, der sich in der Öffentlichkeit sonst immer mit viel Tamtam präsentiert und ständig nach finanzieller Unterstützung ruft.
Das halten wir für gewagt, denn wo es endet sieht man ja am Böllberger Weg wo nun anscheinend der Investor und Apotheker aus Leipzig Holm Lischewski die Hände heben muss und eine Bauruine zurücklassen wird.
Was passiert, wenn die Betriebskosten nicht getragen werden können?
Ein solches Szenario oder eine bedrohliche Schieflage des Vereins sollte natürlich tunlichst am Hufeisensee vermieden werden, was natürlich auch für die Wasserski- und Wakeboardanlage gelten muss.
Kolportiert durch den Buschfunk wird, das eingeplante Fördermittel wohl nicht kommen, weil Sie wohl nicht rechtzeitig beantragt wurden oder nun auch verfallen sind, weil der Baubeginn nicht im Jahr 2019 vollzogen wurde.
Konkrete Antworten haben wir bisher weder von der Stadt noch von der Wasserwacht erhalten.
Mehrfach im November und Dezember angefragt sind diese Fragen noch offen.
Wir freuen uns auf Antwort darüber und hoffen, das das Projekt noch irgendwie umgesetzt werden kann.
Vielleicht sogar an einem optimaleren Standort, der genau gegenüber liegen würde wie uns verraten wurde und wir schon selbst wussten. Vielleicht denken jetzt alle nochmal darüber nach, während Sie die Finanzierung klären. Es wäre ein Chance und ein großer Wurf, anstatt die bisherige Planung die sich nicht am optimalen Standort orientiert.
Es wäre zu wünschen. Wir wünschen Einsicht und alles Gute für die Umsetzung.

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